Die Waffen nieder!

Eine installative Auseinandersetzung mit der Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner und ihrem Roman "Die Waffen nieder!"

Eine Intervention der Sonderausstellung „Europa in Harmonie. Preußen in Dur und Moll“ im LWL-Preußenmuseum Minden

Von und mit:

Laura Parker (Idee/Spiel)
Dorotheé von Rosenberg Lipinsky (Kostümdesign/Szenographie)
Almut Wedekind (Dramaturgie)
Marie-Pascale Gräbener (Gesang)
 
Dauer:
ca. 90 min

Bertha von Suttner inspirierte Alfred Nobel zu seinem Friedenspreis und zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Friedenbewegung.

1889 schreibt sie „Die Waffen nieder!“ um die pazifistische Geisteshaltung per Narration in die Gesellschaft zu tragen. Der Roman wurde international erfolgreich und zählt zu den wichtigsten pazifistischen Frühwerken weltweit. Es ist das Zeitalter der auf der Textilbranche fußenden Industrialisierung, der wachsenden Mobilität und der beschleunigten Kommunikation per Post. Der Fortschrittsglaube ist unerschütterlich und viele hoffen darauf, dass er in einer fernen Zukunft einen Weltfrieden schaffen könnte. In ihrer theoretischen Fiktion „Das Maschinenzeitalter“, die im selben Jahr wie der Roman erschien, lässt sie ein literarisches Ich aus der Perspektive dieser Zukunft eine Vorlesung über ihre Zeit halten. Viele ihrer in diesen Texten vermittelten Ideen behalten Gültigkeit bis heute. Indem die performative Intervention „Die Waffen nieder!“ Suttners Texte den Ausstellungsstücken der Sonderausstellung „Europa in Harmonie“ gegenüberstellt, führt sie uns vor Augen wo wir stehen: Was wir erreicht haben, was wir gerade verlieren, worauf wir immer noch warten …

Gefördert von und danke an:

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Koproduktion mit LWL-Preußenmuseum Minden
 

 
In Kooperation mit Kulturhaus Ostblock e.V. Bielefeld, Freies Feld e.V.